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Teil 42 – Ein Ortsteil der vielen Brücken und Wasserwege

Wasser war bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts besonders für die Industrie unter anderem als Antrieb wichtig. Teils direkt über Schaufelräder oder angelegte Teiche wurde das Wasser genutzt. Besonders im Ortsteil Kleinhammer war dies zu beobachten. Die Verse wurde in diesem Bereich an vielen Stellen aufgestaut und über lange Kanäle wurde das Wasser bis zu den kleinen Fabriken und Hammerwerke geleitet. In Kleinhammer gab es zahlreiche Wasserwege, die einst den damals vorhandenen Ortsteil am Ufer der Verse durchzog.

Bekanntlich diente die Ausnutzung der Wasserkraft vergangener Generationen als Grundlage ihrer beruflichen Tätigkeit und als Basis der industriellen Entwicklung. Heute noch findet man hier und da vereinzelt Zeugen dieser Zeit in Kleinhammer. Die Umgebung der unteren Hammerstrasse nannte man früher „Am alten Hammer“. Bis vor ein paar Jahren war noch das alte Wehr für den Obergraben zur Firma Colsman vorhanden. Die heutige Grabenstrasse hieß im Allgemeinen „Auf dem Damm“. Der Obergraben wurde Mitte der 60er Jahre zugeschüttet und bildet heute teilweise den Verlauf der Grabenstrasse. Jedes kleine Unternehmen wovon es damals in Kleinhammer eine ganze Reihe gab, leitete das Versewasser über kleine Kanäle zu ihren Werkstätten.

Neben den vielen Obergraben und Kanäle gab es in Kleinhammer auch eine Reihe von Bächen die dort in die Verse mündeten. Der Sirriner Bach floss teilweise unterhalb der Straße und mündete damals in den Obergraben. Der Solmbecker Bach speiste zwei Hammerteiche. Natürlich mussten die ganzen Wasserläufe auch mehrmals überquert werden, sodass Kleinhammer über eine staatliche Anzahl an Brücken und kleine Stege verfügte. Leider ist nicht bekannt wie viele es genau waren, aber ein älterer Einwohner  erzählte mal, dass seine Mutter immer von Klein-Holland sprach. Ein Zeichen das es sich schon um viele Brücken gehandelt haben muss.

Im Zuge der Programms „Renaturierung der Gewässer“ werden diese nicht mehr benötigten Staustufen zurück gebaut. Dadurch  sollen die Fließgewässer, wie hier die Verse wieder ein natürliches Flussbett bekommen und Raum für die heimische Tierwelt bieten.

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