Selfie – Point kommen nach Werdohl

Posted on 10. Juni 2017 by

In einigen Städten in Deutschland sind sie schon zu finden und es werden immer mehr. Im Märkischen Kreis ist diese Aktion bis jetzt einmalig. Die Rede ist von den sogenannten Selfie-Points. Diese auf den Boden aufgemalten Fußabdrücke haben folgenden Zweck. Wenn man sich auf die Fußabdrücke stellt, und dann mit dem Handy ein Foto macht, hat man eine Sehenswürdigkeit und Attraktion in seinem Rücken mit auf dem Bild.

Die Selfie-Points haben einen Durchmesser von 60 cm und sollen zunächst an fünf Stellen in der Stadt platziert werden. Diese Aktion des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl ist ausbaufähig und es ist angedacht diese auch noch zu erweitern. Natürlich wird der Heimat- und Geschichtsverein auch die anderen Stadtteile nicht vergessen. Denkbar sind Standorte in Pungelscheid und im übrigen Versetal.

Hintergrund der Aktion ist auch, dass auf besondere Orte in der Stadt hingewiesen wird und dass man sie wieder bewusster wahrnimmt.

Unterstützt wird die Aktion vom Unternehmen „Maler Maus“ der zurzeit die Schablonen für die Selfie-Points anfertigt.

 

Bild: Christian Maus mit Mitgliedern des Vorstands des HGV Werdohl präsentieren den Entwurf eines Selfie-Points. (Foto: Michael Koll)

Exponate für Ausstellung gesucht

Posted on 2. April 2017 by

Von Rainer Kanbach

Ein ehrgeiziges Projekt ist sie zweifelsfrei – die ab 11. März 2018 geplante Ausstellung unter dem Titel „Werdohler Industriegeschichte im 19. und 20. Jahrhundert“. Die Vorbereitungen laufen mittlerweile auf Hochtouren, ein Arbeitskreis ist gebildet, ein Fachhistoriker unter Vertrag genommen. Wie bereits berichtet, suchen die Organisatoren für diese Ausstellung auch die Unterstützung der Bevölkerung, denn es sind nicht gerade wenige Männer oder Frauen, die nach wie vor einen Bezug zu „ihrer“ Firma haben und Exponate zur Verfügung stellen könnten – so die Einschätzung von Arbeitskreis-Mitglied und Stadtgänger Udo Böhme.

Dass dies nicht einfach nur aus der Luft gegriffen war, erwies sich am Morgen des 22. Februar diesen Jahres, nachdem das mit finanzieller Unterstützung des Leader-Projektes Lenneschiene geplante Vorhaben in dieser Zeitung öffentlich gemacht worden war. Schon um 8.15 Uhr, so berichtete Heiner Burkhardt, der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, habe er den ersten Anruf und das Angebot zur Mithilfe bekommen. Und das, so hieß es jetzt, könnte ruhig so weitergehen. Deshalb wurde jetzt ein Aufruf an die Bevölkerung formuliert, Exponate für die geplante Ausstellung leihweise zur Verfügung zu stellen.

„Ein besonders wichtiger Aspekt bei der Konzeption der geplanten industriegeschichtlichen Ausstellung ist die Ermittlung besonderer Exponate, die besonders gut geeignet sind, das Ausstellungsthema darzustellen“, so formulierte es der Arbeitskreis-Vorsitzende Manfred Wolf. Hierüber solle sichergestellt werden, dass dieses Projekt innovativ sei und neue Wege für die weitere Beschäftigung mit der Industriegeschichte der Stadt und ihrer Umgebung aufzeigen könne. Die Mithilfe aus der Bevölkerung sei deshalb besonders wichtig.

Die Ausstellung, so Wolf, werde in fünf große Themenbereiche gegliedert, „zu denen repräsentative und wirkmächtige Exponate gesucht werden“. Dazu gehört im ersten Teil die Verkehrserschließung und Industrialisierung im Raum Werdohl. Will heißen: Fotos von Bahn- und Industrieanlagen, Pläne und Zeichnungen, Exponate zum Versetal und zur Kreis Altenaer Eisenbahn, Gegenstände aus dem Alltag der Bahnbediensteten oder der Industriearbeiterschaft, Fotos vom Straßenbau und vom Lkw-Verkehr für die hiesigen Firmen sowie Ausstellung von Produkten.

Ein zweiter Themenbereich wird sich mit den Oberbegriffen Migration und demographische Entwicklung auseinandersetzen. Auch hier werden Fotos und Karten der Einsatzgebiete der zugewanderten Arbeitskräfte – etwa beim Bahnbau, von Wohnvierteln oder aus dem Lebens- und Arbeitsalltag – gesucht. Beleuchtet werden nach den Vorstellungen der Ausstellungsplaner auch die Folgen der Migration. In einem dritten Abschnitt wird es um die städtische Infrastruktur und urbane Entwicklung Werdohls gehen.

Breiter Raum wird auch dem Schwerpunkt „Werdohler Unternehmer zwischen unternehmerischem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung“ gewidmet. Hier geht es um Portraits und Fotos, um das Engagement in der Kommunalpolitik oder auch die Tätigkeit als Mäzene. Gesucht werden auch Fotos von Plätzen im Stadtgebiet, an und auf denen sich Unternehmer engagiert haben oder die nach ihnen benannt wurden. Eingeschlossen sind auch Fotos der Wohnsitze oder Exponate zu Vereins- und Parteimitgliedschaften der Unternehmer. Der fünfte Themenbereich soll schließlich der Selbstorganisation und Lebenswelten der Werdohler Arbeiterschaft der letzten zwei Jahrhunderte gewidmet sein. Gemeint sind beispielsweise Fotos von Parteimitgliedern und Versammlungen, Mitgliederausweise von Gewerkschaften und Parteien, Plakate oder auch Fahnen von Gewerkschaften.

Nach dem erhofft zahlreichen Anrufen, so Arbeitskreis-Mitglied Udo Böhme, werde man jeweils eine Terminabsprache treffen. Die angebotenen Exponate werden danach fotografiert und katalogisiert. Dies soll für einen besseren Überblick über das Gesamtangebot sorgen, so Böhme. Und ergänzend dazu Heiner Burkhardt: „Die Leihgeber können entscheiden, wie lange sie ihre Exponate zur Verfügung stellen wollen oder ob sie sich für eine Dauer-Leihgabe aussprechen möchten.“

Ansprechpartner in all diesen Fragen sind drei Arbeitskreis-Mitglieder: Udo Böhme, der unter 0162-290 15 10 ausschließlich abends erreichbar ist, Manfred Wolf (02392-13 220) und Rainer Gumz, der nachmittags unter 02392-13 318 kontaktiert werden kann.

Foto: Mitglieder des Arbeitskreises Industriegeschichte mit einigen Exponaten ( Foto: Kanbach)

Wahlen zum Vorstand

Posted on 12. März 2017 by

Am 09. März führte der Heimat- und Geschichtsverein seine Jahreshauptversammlung durch. Neben Wahlen zum Vorstand, stand natürlich auch der Bericht über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres auf der Tagesordnung.

Der Vorsitzende Heiner Burkhardt zählte chronologisch die zahlreichen Aktivitäten auf.  An Hand des ausführlichen Berichtes konnten die Anwesenden sehen, dass der Verein ein vielseitiges Angebot für die Vereinsmitglieder wie auch für die Werdohler Bevölkerung bereitstellt. Neben Ausstellungen, Vorträge, Museumsbetreuung und Museumsführungen, Geschichtsbummel nahm auch die Sommerfahrt des Vereins ins Neandertalmuseum nach Mettmann einen großen Platz ein.

Besonders sei auch der „Abend im Museum“ zu erwähnen wo die aus Werdohl stammende Sängerin Heike Reininghaus ein Konzert gab. Nebenbei konnte die Ausstellung um den Werdohler Künstler Paul Seuthe besichtigt werden. In der Pause wurden von den beiden Geschichtsbummlern Geschichten zur Geschichte Werdohls vorgetragen. Nicht zu vergessen sind die Aktivitäten des Eisenbahnerstammtisches die auch einen Teil des Vereins ausmachen.

Nach dem Jahresbericht folgte eine kurze Vorschau auf das kommende Jahr abgegeben die im Lauf des Jahres ständig erweitert wird. Man stellt fest, dass der Verein ein recht lebendiger Verein mit zahlreichen Schwerpunkten hat und sicher für viele Werdohler interessant ist.

Anschließend folgten die in diesem Jahr angesetzten Wahlen. Heiner Burkhardt wurde zum 1. Vorsitzenden des Vereins in sein Amt bestätigt. Neu im Amt des 2. Vorsitzenden wurde Udo Böhme von der Versammlung gewählt.  Ebenfalls wurde Rüdiger Schmale zum Beisitzer gewählt.

Nach der offiziellen Tagesordnung  hielt Dr. Klaus –Friedrich Hüttebräucker aus Herscheid einen Vortrag zum Thema  Ahe Hammer. Auch hier bringt sich der Werdohler Heimat und Geschichtsverein aktiv ein.

Nach der Versammlung stand für jeden Teilnehmer fest, dass dieser Verein ein lebendiger Verein ist.

 

 

Bild: (Michael Koll)  Udo Böhme ist neuer 2. Vorsitzender, Rüdiger Schmale wurde Beisitzer und Heiner Burkhardt wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt. (von links)

 

Spannende Ausstellung zur Industriegeschichte wird vorbereitet

Posted on 26. Februar 2017 by

Nachdem drei vorangegangene Ausstellungen in den letzten Jahren über die Werdohler Ehrenbürger Fritz Thomée, Dr. Hans Vossloh und Arnold Menshen ein nachhaltig großes Interesse in der Bevölkerung geweckt hatte, wendet sich der Heimat- und Geschichtsverein nun einer weiteren Ausstellung zu.  Sie ist thematisch betrachtet eine logische Fortsetzung der ersten drei Projekte und trägt den Titel „Werdohler Industriegeschichte im 19. Und 20. Jahrhundert. Für die Organisation, Recherche und Durchführung dieser Ausstellung wurde eigens ein Arbeitskreis ins Leben gerufen.  Unterstützt wird die Arbeit des Arbeitskreises durch den Fachhistoriker Dr. Oliver Schulz.

Ziel der Ausstellung soll sein, nicht nur den Blick auf die Entwicklung in der Vergangenheit zu richten, sondern die Gegenwart und die Zukunft erhalten einen gleichberechtigten Raum. Es geht auch um die „strukturelle Veränderungen in einem alten Industriestandort an Lenne und Verse.

Neben einem Rückblick auf die Entwicklung einzelner Unternehmen, wird das alltägliche Leben mit und von der Fabrik einen besonderen Rahmen erhalten. Ganz wichtig ist auch das Thema Zuwanderung von Arbeitskräften im Laufe der letzten hundert Jahre nach Werdohl.

Der Heimat- und Geschichtsverein hat sich mit diesem Konzept als Leader Projekt angemeldet, und so wie es momentan aussieht könnte der Verein das Leader Projekt „ Industriegeschichte“ bald starten. Schließlich wurden in den Hochzeiten der Industrie  Arbeitskräfte aus dem gesamten Lennetal, dem Hönnetal, selbst aus dem westlichen Ruhrgebiet (Schwerte, Westhofen) mit Bussen nach Werdohl gebracht.

Für diese Ausstellung werden auch Exponate gesucht die sich eventuell in privater Hand befinden. Diese könnten Leihweise die Ausstellung bereichern. Wann und wie die Exponate gesichtet und für die Ausstellung archiviert werden, erfährt man zeitnah auf dieser Seite.

Foto: Arbeitskreis zur Werdohler Industriegeschichte. (R.Kanbach)

Größte Teilnehmerzahl bei einem Geschichtsbummel

Posted on 16. Februar 2017 by

Obwohl der erste Geschichtsbummel im Jahr 2017 erst im März startet, wurde schon im Februar für einen Verein „gebummelt“.

Der Werdohler Bürgerbusverein hatte sich angemeldet und es kamen insgesamt 30 Teilnehmer um etwas über die Ortsgeschichte zu erfahren und interessante Anekdoten aus der Werdohler Vergangenheit zu hören.

Bis jetzt war es die größte Gruppe die jemals teilgenommen hat. Der Heimat- und Geschichtsverein freut sich über das steigende Interesse an diesem zusätzlichen Angebot für die Werdohler Bevölkerung.

  

Geschichtsbummel 2017

Posted on 15. Januar 2017 by

Der Heimat und Geschichtsverein Werdohl bietet auch 2017 einen sogenannten Geschichtsbummel an. Dies soll ein zusätzliches Angebot des Vereins sein, die Ortsgeschichte auf verschiedenen Wegen bekannter zu machen.

An zehn Stationen in der Innenstadt berichten Udo Böhme und Andreas Späinghaus vom Heimat und Geschichtsverein Interessantes über die Geschichte Werdohls  und den  Geschichten drum herum.  Die Besucher brauchen nicht zu befürchten, dass sie mit Jahreszahlen und trockenen Geschichtsstoff befrachtet werden, denn kleine Anekdoten kommen dabei nicht zu kurz.

Der Geschichtsbummel durch das Werdohler Stadtzentrum dauert ungefähr 2 Stunden und beginnt  ab dem Stadtmuseum

Wer mit „bummeln“ möchte, meldet sich bitte bei Andreas Späinghaus an,

unter Tel. 0 23 92 / 72 23 34 oder unter geschbum@asw-praesentation.de

  1. 22.März 2017 um 17:00 Uhr
  2. 19. April 2017 um 17:00 Uhr
  3. 21. Juni 2017 um 17:00 Uhr
  4. 23. August 2017 um 17:00 Uhr
  5. 18. Oktober 2017 um 17:00 Uhr
  6. 13.Dezember 2017 um 16:00 Uhr

 

Gerne bummeln wir auch für Vereine, Gruppen etc. außerhalb der festen Termine. Bitte sprechen Sie uns einfach an.

Frohe Weihnachten

Posted on 22. Dezember 2016 by

  

Der Heimat und Geschichtsverein Werdohl e.V wünscht allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. 
Wir wünschen Ihnen heitere und harmonische Festtage im Kreise Ihrer Familien und Freunde.

Für den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und ein erfolgreiches und friedliches 2017

„Geschichtsbummelsaison“ 2016 beendet

Posted on 18. Dezember 2016 by

Am 14. Dezember beendete der Heimat- und Geschichtsverein Werdohl die diesjährige „Geschichtsbummelsaison“. Diesmal ging es der Jahreszeit angemessen gemütlich mit Fackeln durch die Innenstadt. Die beiden Geschichtsbummler Udo Böhme und Andreas Späinghaus bummelten bei insgesamt zwölf Geschichtsbummel mit insgesamt 168 Personen durch unsere Stadt und haben versucht die Ortsgeschichte informativ und mitunter launig den „Gästen“ näher zu bringen.

Die Termine für das kommende Jahr 2017 stehen bereits fest und der Heimat- und Geschichtsverein freut sich schon in der kommenden „Saison“ wieder zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen.

(Termine 2017 siehe unter Termine)

 

Eisenbahn Modell ist jetzt komplett

Posted on 4. Dezember 2016 by

Das Modell des Ütterlingser Eisenbahn-Viadukts im Stadtmuseum ist vielen Werdohlern bekannt und besonders Kinder stehen lange davor und bestaunen die vielen „versteckten“ Einzelheiten. Nun ist es dem Original noch ein Stückchen näher gekommen.

Reiner Müller, Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl fotografierte die landschaftliche Umgebung, in der sich das originale Viadukt befindet und platzierte sie passend als Modell Hintergrund. Jetzt sieht es komplett aus und stellt eine Einheit dar. Man ist fasziniert von den Details des Modells und der Qualität der Fotografie. Sogar die Sturmschäden von Kyrill sind noch zu sehen. Es war eine wirklich gute Idee von Reiner Müller und er hat genau das umgesetzt was noch gefehlt hat.

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„Einen Abend im Museum“

Posted on 23. Oktober 2016 by

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Ein erfolgreiches Event des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl war die Veranstaltung „ein Abend im Museum“. Diese Veranstaltung fand in den Räumen des Stadtmuseums und des Kleinen Kulturforum statt. Heiner Burghardt als Vorsitzender des Vereins konnte eine große Anzahl an Gästen begrüßen. 
Für die Besucher wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben den Exponaten des Stadtmuseums und der Ausstellung des Werdohler Künstlers Paul Seuthe gab es ein Konzert der in Werdohl geborene Sängerin Heike Reinighaus. 
Vor und nach dem Konzert sowie in der Pause brachten die beiden Geschichtsbummler des Heimat- und Geschichtsvereins Andreas Späinghaus und Udo Böhme Anekdoten und Wissenswertes aus der Werdohler Geschichte. Diese wurde mit alten Aufnahmen dokumentiert und hier und da kam auch das Schmunzeln und Lachen nicht zu kurz.
Für den Heimat- und Geschichtsverein war es ein toller Erfolg und die Gäste geizten nicht mit Lob und Anerkennung für diese Art von Veranstaltung. Es ist bestimmt nicht die letzte Veranstaltung in so einem Rahmen.

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