„Einen Abend im Museum“

Posted on 23. Oktober 2016 by

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Ein erfolgreiches Event des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl war die Veranstaltung „ein Abend im Museum“. Diese Veranstaltung fand in den Räumen des Stadtmuseums und des Kleinen Kulturforum statt. Heiner Burghardt als Vorsitzender des Vereins konnte eine große Anzahl an Gästen begrüßen. 
Für die Besucher wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben den Exponaten des Stadtmuseums und der Ausstellung des Werdohler Künstlers Paul Seuthe gab es ein Konzert der in Werdohl geborene Sängerin Heike Reinighaus. 
Vor und nach dem Konzert sowie in der Pause brachten die beiden Geschichtsbummler des Heimat- und Geschichtsvereins Andreas Späinghaus und Udo Böhme Anekdoten und Wissenswertes aus der Werdohler Geschichte. Diese wurde mit alten Aufnahmen dokumentiert und hier und da kam auch das Schmunzeln und Lachen nicht zu kurz.
Für den Heimat- und Geschichtsverein war es ein toller Erfolg und die Gäste geizten nicht mit Lob und Anerkennung für diese Art von Veranstaltung. Es ist bestimmt nicht die letzte Veranstaltung in so einem Rahmen.

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Zwei Veranstaltungen im Oktober

Posted on 11. Oktober 2016 by

Freitag, 21. 10.2016 ab 18:00 Uhr Stadtmuseum

 Einen Abend im Museum.

Das Stadtmuseum ist für diesen Abend extra geöffnet. Dazu gibt es Geschichten und Anekdoten von den Geschichtsbummlern, Getränke und Musik von der Gruppe “Reinighaus”. Zu diesem Anlass nutzt der Heimat- und Geschichtsverein auch die Räume des Kleinen Kulturforums mit.

 

Mittwoch, 26.10.2016 um 18:30 Uhr in der Stadtbücherei Werdohl

Filmvorführung: Der Film GEFANGEN – UND DANN-  André, René, Laurent erzählt die Geschichte der drei Männer. Was wird heute noch erinnert? Wie wird die Geschichte verarbeitet?

Kurzinfo:

1940: André Toureille, Gemüsehändler aus dem südfranzösischen Dorf Sumène, wird als Kriegsgefangener nach Werdohl gebracht. 5 Jahre soll er im Lager 2404  an der heutigen Vorthbrücke  verbringen und im Federnwerk Brüninghaus in Werdohl  arbeiten. Auch Andrés Bruder René Toureille und Laurent Déjean, aus der gleichen Familie, sind Kriegsgefangene in Deutschland. René baut an „Hitlers Autobahn“, Laurent landet nach mehreren Fluchtversuchen im Straflager.

( Der Eintritt zu diesen beiden Veranstaltungen sind kostenlos )

Tag des offenen Denkmals am Ahe – Hammer

Posted on 11. September 2016 by

Auch in diesem Jahr wurde wieder der Tag des offenen Denkmals am Ahe – Hammer begangen. Der Förderverein Osemunddenkmal  Herscheid / Werdohl e.V. hat sich für die Rundumbetreuung der Besucher einiges einfallen lassen. Auch zahlreiche Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl  haben sich aktiv an dem Tag am Ahe – Hammer beteiligt.

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Zwar war auf Grund von Renovierungsarbeiten der Hammer noch nicht im Einsatz, aber kleinere Schmiedearbeiten wurden für die Gäste vorgeführt. So konnten die Besucher beobachten wie zum Beispiel aus einem Stück glühendes Eisen kunstvoll eine Rose geschmiedet wurde. Es war auf alle Fälle ein gelungener Tag an der Wiege der Firma Brüninghaus.

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11. September -Tag des offenen Denkmals

Posted on 6. September 2016 by

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Auch in diesem Jahr findet am Ahe – Hammer der Tag des offenen Denkmals statt. Am Sonntag, den 11. September kann man in der Zeit von 11:00 -18:00 Uhr den Hammer besichtigen.

Es finden dort Führungen statt und kleinere Handschmiedearbeiten sind vorgesehen. Der Förderverein Osemunddenkmal Ahe Hammer Herscheid / Werdohl e.V. hat für diesen Tag in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen aus Herscheid und Werdohl einige einfallen lassen.

Dieses Mal sind auch alte Traktoren dabei,  die bestaunt werden können.

Es findet nebenher ein Kinderprogramm statt. Für Kaffee, Kuchen und Waffeln ist gesorgt. Leckeres vom Grill sorgt dafür, dass es ein rundum schöner Tag werden kann.

Sommerfahrt 2016

Posted on 16. August 2016 by

Ausgebucht war die Fahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl  nach Mettmann und Düsseldorf. Erstes Ziel war das neu gestaltete Neanderthal Museum in Mettmann. Unweit des Ortes, an dem vor mehr als 150 Jahren der Neandertaler gefunden wurde, steht heute eines der modernsten Museen Europas. Es erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart.

In zwei Führungen wurde der Gruppe das Leben des Homo neanderthalensis anschaulich verdeutlicht. Anschließend erfolgten die Weiterfahrt nach Düsseldorf und ein gemeinsames Mittagessen in der Brauerei zum Schiffchen in der Altstadt. Am Nachmittag begaben sich die Werdohler auf eine Schiffsfahrt mit der Köln-Düsseldorfer. Dabei waren insbesondere der Medienhafen, Altstadt und Messe vom Wasser aus zu sehen. Der Medienhafen ist ein faszinierendes Gesamt-Ensemble aus moderner Architektur das aber auch noch Raum für die alten Hafen-Elemente lässt.

Nach vielen Eindrücken ging es zufrieden zurück ins Sauerland.

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Sommer 2016

Posted on 26. Juni 2016 by

Der Werdohler Heimat – und Geschichtsverein wünscht

allen Werdohlerinnen und Werdohlern einen schönen Sommer

und erholsame Ferien.

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Internationaler Museumstag in Werdohl

Posted on 22. Mai 2016 by

Am 22. Mai 2016 feierten die Museen in Deutschland den 39. Internationalen Museumstag.

Unter dem Motto “Museen in der Kulturlandschaft” waren alle Museen aufgerufen sich zu beteiligen. Das Werdohler Stadtmuseum ist diesem Aufruf gefolgt und ist in Zusammenarbeit mit der Kunstwerkstatt KuBa besonders auf Kinder und Jugendliche eingegangen.

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Bewaffnet mit Zeichenblock und Bleistift wurden sie in einer kindgerechten Führung durch das Museum begleitet.

Dabei wurden Skizzen angefertigt von Objekten welche den Kindern im Museum besonders aufgefallen sind. Nach dieser Museumsführung gingen sie mit den Skizzen in die Kunstwerkstatt um das Gesehene und Gezeichnete aus verschiedenen Materialien künstlerisch darzustellen.

Es kamen aber auch zahlreiche Erwachsene die sich durch das Stadtmuseum führen ließen.

Es war ein rundum gelungener Museumstag

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80 Jahre Stadt Werdohl – Eine Erinnerung –

Posted on 25. April 2016 by

Die Anfänge der kommunalen Selbstverwaltung

Historisch betrachtet gehörte seit dem Mittelalter Werdohl verwaltungstechnisch zum Amt Neuenrade. Das lag daran, dass mit der Gründung der Stadt Neuenrade die Grafen von der Mark der Stadt zu deren Stärkung einige Privilegien gegeben hatten. Dazu gehörte auch die Verwaltung der umliegenden Ortschaften und Kirchspiele. Auch wenn Neuenrade zum Kirchspiel Werdohl gehörte, war der Amtssitz des Drosten (eine Art oberster Verwaltungsbeamter) die Burg in Neuenrade.

Gebietsmäßig war Werdohl schon immer größer als Neuenrade und auch die Einwohnerzahl war in Werdohl deutlich höher. Das steigerte sich nochmals mit dem Bau der Ruhr Sieg Strecke und der dadurch resultierenden Industrialisierung an Lenne und Verse.

In Werdohl wurde eine kleine „Zweigstelle“ einer Ortsverwaltung aufgebaut damit einige Aufgaben direkt vor Ort ausgeübt werden konnten.  Der Chef dieser ersten Verwaltung führte den Titel Amtmann und er führte auch die Gemeindevertretung an.

Im Dezember 1927 wurde die aus dem Jahre 1856 bestehende westfälische Landgemeindeordnung geändert, und der Leiter der Verwaltung eines westfälischen Amtes führte statt der Bezeichnung Amtmann die Dienstbezeichnung Bürgermeister. Damit hatte Werdohl erstmalig in seiner Geschichte einen Bürgermeister.

Durch den ständigen Anstieg an Einwohnern wurden viele Einrichtungen errichtet, so dass Werdohl schon früh einen städtischen Charakter bekam. Sei es nun den Bau eines Krankenhauses, einer Amtssparkasse, Sportstätten oder den Aufbau von ausreichenden Arbeitsplätzen durch die immer größer werdende Industrie.

 

Vorarbeiten zur Stadtwerdung in der Weimarer Republik

Der Amtmann und spätere Bürgermeister Hohendahl sowie die Gemeindevertretung visierte schon während der Weimarer Republik als Ziel seiner und ihrer Politik die Stadtwerdung Werdohls an.

Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht kamen wurden alle Gemeinde- und Amtsvertreter die nicht Mitglied der NSDAP waren aus ihren Ämtern entfernt und durch eigene Parteimitglieder ersetzt. So wurde auch der gewählte Bürgermeister Hohendahl von den Nazis vertrieben und führten nun die schon ausgearbeiteten Pläne zur Stadtwerdung durch. Sie schmückten sich mit der Arbeit anderer.

 

Vermengung von Stadtwerdung und Parteijubiläum

Normalerweise dauert die Bearbeitungszeit eines Antrages zur Stadtwerdung einige Monate, wenn nicht gar Jahre. Alles wird von den obersten Regierungsbehörden genau geprüft, ob auch wirklich alle Voraussetzungen für eine Stadt erfüllt sind.

Die Nationalsozialisten wollten aber die Stadtwerdung mit ihrem 10 jährigen Bestehen der NSDAP Ortsgruppe verbinden.  So wurde der offiziell erst am  12.03.1936 gestellte Antrag bereits einen Monat später positiv beschieden und Werdohl am 19.04.1936 die Stadtrechte zugesprochen.

Die Feierlichkeiten wurden aber nicht am Tag der Stadtwerdung abgehalten sondern mussten auf den 25. April verschoben werden. Werdohl war zum 19. April wie viele westfälische Städte und Gemeinden durch außergewöhnlichen starken Schneefall nahezu von der Außenwelt abgeschnitten. Mit einer einwöchigen Verschiebung begannen die zweitägigen Feierlichkeiten am Rathaus in Werdohl.

 

Verleihung der Stadtrechte mit Verspätung

Bei den Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte gab es vormittags noch eine Arbeitstagung der Amtsverwalter des Kreises Altena im „Andreashof“ (später Hotel Reidemeister am Bahnhof) Um 11 Uhr fand dann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die feierliche Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Werdohl am Rathaus statt. Der damalige NS Bürgermeister Hagedorn bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache bei der heimischen Industrie für die Stiftung einer Bronzestatue. Er merkte auch an, dass ein lang ersehnter Wunsch der Werdohler Bevölkerung endlich in Erfüllung ginge.  Die Vereinigten Männerchöre Werdohls sangen unter anderem die Hymne „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“. Mit der Feierstunde am Rathaus war das offizielle Programm aber noch nicht beendet. Am Nachmittag wurde auf der Funkenburg das neu errichtete HJ – Heim (ehemaliger Kindergarten) eingeweiht und anschließend fand ein Propagandamarsch durch die Stadtmitte statt.

 Stadtrechte Werdohl

Bild: Rathaus Werdohl. Aufgenommen während den Feierlichkeiten April 1936

Grundschüler auf den Spuren der Werdohler Geschichte

Posted on 23. April 2016 by

Neugierig auf die Geschichte Werdohls waren die Kinder der Klassen 3a und b der Martin Luther Grundschule aus Ütterlingsen. In einigen Unterrichtsstunden hatten sich die Kinder schon mit der Geschichte Werdohls befasst und Referate ausgearbeitet.

Nun ging es darum, das gelernte zu überprüfen und zu vertiefen. Aus diesem Grund trafen sich die beiden Klassen im Werdohler Stadtmuseum.  Damit das Museum nicht aus allen Nähten platzt, wurde jeweils eine kleine geteilt und von Heiner Burkhardt, Dirk Hoffmann und Udo Böhme durch das Museum geführt. Die andere Klasse ging derweilen mit ihren Lehrerinnen durch die Stadt um sich verschiedene Orte anzusehen, bevor auf sie zum Besichtigungswechsel ins Stadtmuseum eintrafen.

(Bild: Daniel Schröder – SV)

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