Sommerfahrt 2016

Posted on 16. August 2016 by

Ausgebucht war die Fahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl  nach Mettmann und Düsseldorf. Erstes Ziel war das neu gestaltete Neanderthal Museum in Mettmann. Unweit des Ortes, an dem vor mehr als 150 Jahren der Neandertaler gefunden wurde, steht heute eines der modernsten Museen Europas. Es erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart.

In zwei Führungen wurde der Gruppe das Leben des Homo neanderthalensis anschaulich verdeutlicht. Anschließend erfolgten die Weiterfahrt nach Düsseldorf und ein gemeinsames Mittagessen in der Brauerei zum Schiffchen in der Altstadt. Am Nachmittag begaben sich die Werdohler auf eine Schiffsfahrt mit der Köln-Düsseldorfer. Dabei waren insbesondere der Medienhafen, Altstadt und Messe vom Wasser aus zu sehen. Der Medienhafen ist ein faszinierendes Gesamt-Ensemble aus moderner Architektur das aber auch noch Raum für die alten Hafen-Elemente lässt.

Nach vielen Eindrücken ging es zufrieden zurück ins Sauerland.

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Sommer 2016

Posted on 26. Juni 2016 by

Der Werdohler Heimat – und Geschichtsverein wünscht

allen Werdohlerinnen und Werdohlern einen schönen Sommer

und erholsame Ferien.

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Internationaler Museumstag in Werdohl

Posted on 22. Mai 2016 by

Am 22. Mai 2016 feierten die Museen in Deutschland den 39. Internationalen Museumstag.

Unter dem Motto “Museen in der Kulturlandschaft” waren alle Museen aufgerufen sich zu beteiligen. Das Werdohler Stadtmuseum ist diesem Aufruf gefolgt und ist in Zusammenarbeit mit der Kunstwerkstatt KuBa besonders auf Kinder und Jugendliche eingegangen.

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Bewaffnet mit Zeichenblock und Bleistift wurden sie in einer kindgerechten Führung durch das Museum begleitet.

Dabei wurden Skizzen angefertigt von Objekten welche den Kindern im Museum besonders aufgefallen sind. Nach dieser Museumsführung gingen sie mit den Skizzen in die Kunstwerkstatt um das Gesehene und Gezeichnete aus verschiedenen Materialien künstlerisch darzustellen.

Es kamen aber auch zahlreiche Erwachsene die sich durch das Stadtmuseum führen ließen.

Es war ein rundum gelungener Museumstag

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80 Jahre Stadt Werdohl – Eine Erinnerung –

Posted on 25. April 2016 by

Die Anfänge der kommunalen Selbstverwaltung

Historisch betrachtet gehörte seit dem Mittelalter Werdohl verwaltungstechnisch zum Amt Neuenrade. Das lag daran, dass mit der Gründung der Stadt Neuenrade die Grafen von der Mark der Stadt zu deren Stärkung einige Privilegien gegeben hatten. Dazu gehörte auch die Verwaltung der umliegenden Ortschaften und Kirchspiele. Auch wenn Neuenrade zum Kirchspiel Werdohl gehörte, war der Amtssitz des Drosten (eine Art oberster Verwaltungsbeamter) die Burg in Neuenrade.

Gebietsmäßig war Werdohl schon immer größer als Neuenrade und auch die Einwohnerzahl war in Werdohl deutlich höher. Das steigerte sich nochmals mit dem Bau der Ruhr Sieg Strecke und der dadurch resultierenden Industrialisierung an Lenne und Verse.

In Werdohl wurde eine kleine „Zweigstelle“ einer Ortsverwaltung aufgebaut damit einige Aufgaben direkt vor Ort ausgeübt werden konnten.  Der Chef dieser ersten Verwaltung führte den Titel Amtmann und er führte auch die Gemeindevertretung an.

Im Dezember 1927 wurde die aus dem Jahre 1856 bestehende westfälische Landgemeindeordnung geändert, und der Leiter der Verwaltung eines westfälischen Amtes führte statt der Bezeichnung Amtmann die Dienstbezeichnung Bürgermeister. Damit hatte Werdohl erstmalig in seiner Geschichte einen Bürgermeister.

Durch den ständigen Anstieg an Einwohnern wurden viele Einrichtungen errichtet, so dass Werdohl schon früh einen städtischen Charakter bekam. Sei es nun den Bau eines Krankenhauses, einer Amtssparkasse, Sportstätten oder den Aufbau von ausreichenden Arbeitsplätzen durch die immer größer werdende Industrie.

 

Vorarbeiten zur Stadtwerdung in der Weimarer Republik

Der Amtmann und spätere Bürgermeister Hohendahl sowie die Gemeindevertretung visierte schon während der Weimarer Republik als Ziel seiner und ihrer Politik die Stadtwerdung Werdohls an.

Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht kamen wurden alle Gemeinde- und Amtsvertreter die nicht Mitglied der NSDAP waren aus ihren Ämtern entfernt und durch eigene Parteimitglieder ersetzt. So wurde auch der gewählte Bürgermeister Hohendahl von den Nazis vertrieben und führten nun die schon ausgearbeiteten Pläne zur Stadtwerdung durch. Sie schmückten sich mit der Arbeit anderer.

 

Vermengung von Stadtwerdung und Parteijubiläum

Normalerweise dauert die Bearbeitungszeit eines Antrages zur Stadtwerdung einige Monate, wenn nicht gar Jahre. Alles wird von den obersten Regierungsbehörden genau geprüft, ob auch wirklich alle Voraussetzungen für eine Stadt erfüllt sind.

Die Nationalsozialisten wollten aber die Stadtwerdung mit ihrem 10 jährigen Bestehen der NSDAP Ortsgruppe verbinden.  So wurde der offiziell erst am  12.03.1936 gestellte Antrag bereits einen Monat später positiv beschieden und Werdohl am 19.04.1936 die Stadtrechte zugesprochen.

Die Feierlichkeiten wurden aber nicht am Tag der Stadtwerdung abgehalten sondern mussten auf den 25. April verschoben werden. Werdohl war zum 19. April wie viele westfälische Städte und Gemeinden durch außergewöhnlichen starken Schneefall nahezu von der Außenwelt abgeschnitten. Mit einer einwöchigen Verschiebung begannen die zweitägigen Feierlichkeiten am Rathaus in Werdohl.

 

Verleihung der Stadtrechte mit Verspätung

Bei den Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte gab es vormittags noch eine Arbeitstagung der Amtsverwalter des Kreises Altena im „Andreashof“ (später Hotel Reidemeister am Bahnhof) Um 11 Uhr fand dann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die feierliche Verleihung der Stadtrechte an die Gemeinde Werdohl am Rathaus statt. Der damalige NS Bürgermeister Hagedorn bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache bei der heimischen Industrie für die Stiftung einer Bronzestatue. Er merkte auch an, dass ein lang ersehnter Wunsch der Werdohler Bevölkerung endlich in Erfüllung ginge.  Die Vereinigten Männerchöre Werdohls sangen unter anderem die Hymne „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“. Mit der Feierstunde am Rathaus war das offizielle Programm aber noch nicht beendet. Am Nachmittag wurde auf der Funkenburg das neu errichtete HJ – Heim (ehemaliger Kindergarten) eingeweiht und anschließend fand ein Propagandamarsch durch die Stadtmitte statt.

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Bild: Rathaus Werdohl. Aufgenommen während den Feierlichkeiten April 1936

Grundschüler auf den Spuren der Werdohler Geschichte

Posted on 23. April 2016 by

Neugierig auf die Geschichte Werdohls waren die Kinder der Klassen 3a und b der Martin Luther Grundschule aus Ütterlingsen. In einigen Unterrichtsstunden hatten sich die Kinder schon mit der Geschichte Werdohls befasst und Referate ausgearbeitet.

Nun ging es darum, das gelernte zu überprüfen und zu vertiefen. Aus diesem Grund trafen sich die beiden Klassen im Werdohler Stadtmuseum.  Damit das Museum nicht aus allen Nähten platzt, wurde jeweils eine kleine geteilt und von Heiner Burkhardt, Dirk Hoffmann und Udo Böhme durch das Museum geführt. Die andere Klasse ging derweilen mit ihren Lehrerinnen durch die Stadt um sich verschiedene Orte anzusehen, bevor auf sie zum Besichtigungswechsel ins Stadtmuseum eintrafen.

(Bild: Daniel Schröder – SV)

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Werdohler Ansichten – Alt Pungelscheid – Neu entdeckt

Posted on 20. April 2016 by

Über die letzten 160 Jahre des Pungelscheider Adels

Dieses Kapitel beginnt mit Franz Bernd Johann von Neuhoff, letzter Herr zu Pungelscheid und Drost zu Neuenrade

– seinem Amt als Drost zu Neuenrade,

– seiner großen Liebe

– und schließlich seinem bitteren Ende.

Es erfolgt dann durch „Frauenhand“ die Wandlung in ein völlig neues Erscheinungsbild der Burg mit den adeligen Besitzungen.

Bis dann 1825 durch den Enkel von Franz Bernd Johann von Neuhoff,  Adolf von Khyanach  der adelige Besitz verkauft wurde.

Ein paar rätselhafte Dinge werden ebenso ausgeführt:

– Wie hat der Drost und auch seine Vorgänger den Weg von
Pungelscheid nach Neuenrade bewältigt?

– Wie gelangt der geschichtsträchtige Wappenstein über den Eingang
eines einfachen Bauernhauses?
– und ein Blick in den geheimnisvollen Tunnel lohnt sich immer!

Die Werdohler Ansichten können Sie am Dienstag, 24. Mai 2016 um 19:00 Uhr in der Werdohler Stadtbücherei erleben.

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„unterwegs im Museum“ Einladung zum Internationalen Museumstag

Posted on 5. April 2016 by

Aktion für Kinder im Kulturbahnhof Werdohl

 

Das Stadtmuseum Werdohl und die KuBa-Kunstwerkstatt bieten am Tag des Museums wieder eine gemeinsame Aktion an.

Am nächsten internationalen Museumstag, Sonntag, 22. Mai 2016, öffnen Stadtmuseum Werdohl und KuBa Kunstwerkstatt Tür und Tor und richten sich diesmal insbesondere an Kinder der Werdohler Schulen. Die Vergangenheit der Stadt Werdohl wird – altersgerecht aufbereitet – von Heiner Burkhardt (Heimat- und Geschichtsverein) und Olga Falz (Museumspädagogin) spannend in mehreren Führungen präsentiert.

In der KuBa, Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Werdohler Bahnhof, besteht dann für alle Teilnehmer unter der Leitung von Annette Kögel die Möglichkeit, Gesehenes in Zeichnung und Bild umzusetzen. Nach Anleitung können ebenfalls „Werdohler Gebäude in Miniatur“ aus lufttrocknender Knetmasse hergestellt werden – die Keramikerin Sabine Schlosser hält hierzu die passende Anleitung  parat.

Weiterhin werden die Arbeiten der Kinderkunstgruppe „Acrylmaler & Co“, die im Laufe des ersten Halbjahres 2016 entstanden sind, präsentiert.

Zum Abschluss der Museums-Kunst-Aktion gibt es für jedes Kind, das teilgenommen hat, noch eine kleine Überraschung…

Kinder sowie auch deren Begleiter sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, Anmeldungen sind telefonisch unter 02392-10415 gerne erwünscht, die Teilnahme ist aber auch spontan und unangemeldet möglich.

Führungen:     10.30 Uhr    –    11.30 Uhr    –    13.00 Uhr    –    14.00 Uhr

Öffnungszeiten: Sonntag, 22.Mai 2016, 10-15 Uhr, Eintritt frei

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Heiner Burkhardt, Olga Falz, Annette Kögel und Udo Böhme freuen sich auf den Internationalen Museumstag im Stadtmuseum.

(Bild: Daniel Schröder –SV)

 

Stadtmuseum mit Blick in die Zukunft

Posted on 8. März 2016 by

Wenn alles nach Plan läuft, soll ab Dezember 2019 ein Intercity Münster mit Frankfurt verbinden. Dieser Intercity soll, so die Pläne auch in Werdohl halten.

Der Werdohler Eisenbahnerfreund Reiner Müller hat im Stadtmuseum mal ganz nebenbei das Modell des Ütterlingser Viadukt mit einem Intercity bestückt.
Man sieht, auch ein Museum kann seiner Zeit weit voraus sein. Schauen Sie sich es doch einfach mal an.

 

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„Zuwanderungsgeschichte in Werdohl vom 19. Jahrhundert (!) bis in die Gegenwart.

Posted on 25. Februar 2016 by

Am Dienstag, dem 8. März, findet im Haus Werdohl, Neuenrader Straße, um 19:00 Uhr eine Mitgliederversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Werdohl statt.

Neben Berichten des Vorstandes, des Kassenwarts und der Kassenprüfer geht es dabei auch um die Neuwahl des Schriftführers sowie eines Kassenprüfers. Außerdem steht auf der Tagesordnung die Veranstaltungsplanung für das Jahr 2016.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hält Herr Heinz Rohe einen Vortrag unter dem Titel „Zuwanderungsgeschichte in Werdohl vom 19. Jahrhundert (!)  bis in die Gegenwart. Zu dem Vortrag sind auch Gäste herzlich willkommen.

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