Eine Folge der Industriellen Revolution war die soziale Frage. Lange Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung und Kinderarbeit waren Alltag der Proletarier, die sich als Arbeiterbewegung organisierten. Die sozialdemokratische Partei und die Gewerkschaften wurden von den Behörden Misstrauisch beobachtet und während der Sozialistengesetze verfolgt. Es kam in Altana,

Werdohl und Plettenberg trotzdem zu Streiks, und im November 1918 waren Mitglieder der SPD und der Gewerkschaften führend in den Arbeiter- und Soldatenräten vertreten. Nach der Verfolgung der Partei in der NS-Zeit konnte die neugegründete SPD in der Werdohler Kommunalpolitik und der NRW-Landespolitik eine wichtige Rolle spielen.

Wahlaufruf für August Bebel Lenne-Zeitung, Allgemeiner Anzeiger für den Kreis Altena, Nr. 86, 25.10.1884  [Foto: Kreisarchiv des Märkischen Kreises, Altena]

Schreiben der britischen Militärverwaltung an den Altenaer Landrat bezüglich der Neugründung des SPD-Ortsvereins Werdohl  [Foto: Kreisarchiv des Märkischen Kreises, Altena]

Flugblatt aus Werdohl mit Streikaufruf
(o.J., vermutlich 1922)
(Foto: Kreisarchiv des Märkischen Kreises, Altena/Stadtarchiv Werdohl)

Proteste gegen die Schießung des Thomée-Werks in Ütterlingsen im Sommer 1997   [Foto: R. Stremmel]

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